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Bildung

Fahrradkino: Prof. Niko Paech im Interview

Es ist ein fataler Fehler, zu glauben, diese Gesellschaft müsse z.B. nur die Energiequelle wechseln, und schon wäre alles wieder im grünen Bereich. Wenn man beispielsweise immer mehr Landschaft verbraucht, um dort SINGLE-Öko-Häuser zu verwirklichen, wenn in diesen Tag und Nacht diverse elektronische High-Tech-Geräte laufen, ist das kein wirklich neuer Umgang mit der Umwelt. Moderne Industriegesellschaften leben generell auf zu großem Fuß. Dieses Wohlstandsmodell ist nicht reformierbar. Es kann nur stillgelegt und ersetzt werden. Weniger ist mehr und Befreiung vom Überfluss die einzige Chance, die der Mensch hat, will er nicht selbstverschuldet aussterben.

Niko Paech ist seit 2010 Gastprofessor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Umweltökonomie, der Ökologischen Ökonomie und der Nachhaltigkeitsforschung.

 

am Do, 19. Januar 2017 ab 19 Uhr im Vereinshaus in Schlöben!

 

Bitte Fahrrad mitbringen, denn der Strom für die Vorführung und für ein Kännchen Espresso wird von acht freiwilligen Radlern mit Muskelkraft erzeugt!

 

So war´s: Vortrag „Planetare Grenzen“

Dass es kein ewiges Wachstum auf unserem begrenzten Planeten geben kann, ist spätestens seit der Veröffentlichung „Die Grenzen des Wachstums“ (Wikipedia) des Club of Rome in den 70er Jahren bekannt. Dennoch flammt erst jetzt – in Anbetracht sich bestätigender und auch tatsächlich mess- und beobachtbarer Konsequenzen unseres globalisierten Wirtschaftens – erneut eine breite Diskussion um diese im Grunde bereits alten Erkenntnisse auf.

Frau Dr. Annette Schlemm von der Zukunftswerkstatt Jena versuchte am gestrigen Abend mit einem faktenreichen und wissenschaftlichen Vortrag im Familienzentrum Schlöben den Zuhörern ein recht neues Konzept zur Bewertung der Belastung von ökologischen Grenzen der Erde nahezubringen: das Konzept der Planetaren Grenzen (Wikipedia). Einmal mehr wurde dabei deutlich, wie sehr unsere Zivilisation über ihre Verhältnisse lebt und wie dringend wir grundlegende Kursänderungen vornehmen müssen, sollen unsere Kinder und Enkelkinder noch eine ähnliche Lebensqualität genießen dürfen, wie wir heute!

Die Frage, die wir uns alle stellen müssen ist, wie lange wir die sich auftürmenden Probleme noch vor uns herschieben können? Wie lange können wir die Verantwortung noch von uns schieben und sagen, dass sich doch andere darum kümmern sollen? Wie lange können wir uns „Business as usual“ noch erlauben?

Mit der bevorstehenden Ausarbeitung eines Gemeindentwicklungskonzeptes, das die Gestaltung des Miteinanders und der unmittelbaren Umgebung in direkter Reichweite für die kommenden 15 oder gar 20 Jahre bahnen soll, hat die Gemeinde in Kürze die einmalige Gelegenheit, diesen als krisenhaften, aber wissenschaftlich gesicherten Zukunftsaussichten mit Vorausschau zu begegnen. Ideen, Vorschläge und rege Beteiligung seitens aller Gemeindemitglieder sind dazu dringend erwünscht!

Web-Tipp für Zukunftsforscher: http://www.zukunftsentwicklungen.de

Tagesfortbildung des pädagogischen Personals der Rappelkiste 1 & 2

Am 11.11.2016 absolvierten unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen unserer Kita ein Tagesseminar. Austragungsort waren die Räumlichkeiten der Geschäftsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Eisenberg.

weiterbildung_kita

Themen des Seminars waren einmal:

  • die Handlungsleitlinien für Kinderschutzkonzepte zur Prävention und Intervention in Kindereinrichtungen und
  • wie gehen wir im Kita-Alltag mit auffälligem Verhalten von Kindern um, unter der Berücksichtigung der Richtlinien des Kinderschutzes.

 

Neben dem theoretischen Teil, wie rechtliche Grundlagen § 8a SGB VIII, oder Kindeswohlgefährdung, (wo beginnt diese schon), haben wir uns an verschiedenen Fallbeispielen und Gruppenarbeiten zu bestimmten Schwerpunkten mit den aktuellen Brennpunkten unseres Alltages in unseren Häusern auseinandergesetzt.

Interessant war zu erleben, wie unterschiedlich unsere Ansichten mitunter waren bei Themen wie:

  • Strafen – Sinn ? Alternativen !
  • Verfahren im Umgang mit Vorfällen, die das Kindeswohl beeinträchtigen könnten,
  • Verhalten, (negatives) Ursachenanalyse, wie können wir dem begegnen,
  • Unruhe, Unkonzentriertheit, Hyperaktivität,
  • Ursachen von aggressiven Verhalten,
  • Minderung und Bewältigung, u.v.m.

 

Durch reges Diskutieren und Mitgestalten an diesem Tag, wurden uns als Team bestimmte Prozesse wieder bewusst, nach denen wir unser weiteres Handeln anpassen, oder auch mal ändern müssen.

Wir bedanken uns bei den Mitarbeiterinnen unserer Geschäftsstelle für die organisatorische Unterstützung und bei unseren Eltern für das Verständnis, dass an diesem Tag alle Häuser geschlossen wurden, somit keine Betreuung stattfand.

 

S. Hendel

„Global nachhaltige Kommune“

Den Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Nachhaltige Begegnungen“ des AWO Familienzentrums in Schlöben gestaltet Hans-Peter Perschke, Bürgermeister der Gemeinde Schlöben.

„Mit der Verabschiedung der globalen Nachhaltigkeitsziele durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen existiert ein neuer Referenzrahmen zur Gestaltung einer umweltfreundlichen, sozial gerechten, ökonomisch erfolgreichen und kulturell vielfältigen Gesellschaft. Zugleich sind mit der 2030-Agenda erstmals alle Nationalstaaten und alle gesellschaftlichen Akteure aufgefordert, an der Zielerreichung mitzuwirken.

Doch wie kann diese Mitwirkung an der globalen Agenda auf allen Ebenen bis hinein in den kleinsten Ort gelingen?“

Weitere Informationen zur Reihe gibt es hier.

So war’s: Freitags-Forum „Der Mensch als Schöpfer – Kommt Kunst von Können?“

Auf ein Neues erbrachte ein anberaumter Forumsabend im Familienzentrum den erhofften Erfolg und brachte Menschen zusammen, um sich über ein kontroverses Thema auszutauschen. Dieses Mal durften sich alle Gäste über die Ausführungen von Frau Barbara Neuhäuser, einer in der Gemeinde ansässigen Künstlerin, freuen. Die Frage, ob denn Kunst von Können käme, war der Anlass der sich anschließenden Debatte. In der Tat traten dabei recht unterschiedliche Meinungen zu Tage. Diese reichten vom Standpunkt, dass Kunst immer etwas Schönes sein müsse und dass sie sich ja schließlich auch gut verkaufen lassen müsse, weil der Künstler ja auch von etwas leben muss, bis zur Auffassung, dass Kunst pure Empfindung ist, die sich eigentlich nicht bewerten und erst Recht nicht in einem Preis ausdrücken lässt. Auch die Aufgabe von Kunst wurde hinterfragt, wobei die Vorstellungen vom harmonischen, wohltuenden Anblick bis zur aufrüttelnden, provozierenden Konfrontation reichten. Letztlich bleibt es wohl dabei, dass Kunst eben immer im Auge des Betrachters liegt und jeder etwas anderes darunter versteht. Daraus resultiert dann wohl auch, dass einige dem Menschen generell künstlerische Begabung zuweisen und andere nur wenige Talentierte ausmachen können. Einig waren sich am Ende jedenfalls alle, dass der Menschheit ohne Kunst etwas wichtiges fehlen würde! Auf das positive Fazit über den gelungenen Abend durfte mit Recht bei einem Glas Wein angestoßen werden.

CS

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Freitags? Forum! F i Z! Fabelhaft freiheraus fabulieren: Kontrovers, eloquent, ehrlich, keck…

Ausnahmsweise am Donnerstag, den 29.September 2016

„Der Mensch als Schöpfer – Kommt ´Kunst´ von ´Können´?”

Einführung: Barbara Neuhäuser

Moderation: Martin Taubert

Mach mit und sing!

Herzliche Einladung zum Kinderchor im Pfarrhaus Schlöben, Freitag von 13.30 -14.30 Uhr

Liebe Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse, liebe Eltern,

immer am Freitag (außer in den Ferien) ist Kinderchor im Schlöbener Pfarrhaus!
Im Kinderchor singen wir das was Spaß macht – die schönsten weltlichen, kirchlichen, traditionellen und jahreszeitlichen Lieder. Und wir werden auch Klanggeschichten aufführen, auf verschiedenen Orffinstrumenten spielen und musizieren und selber Instrumente bauen. Spiel und Spaß, Bewegung und Rhythmus, Hörtraining und elementare Musiklehre, die Aufführung eines Singspiels und weitere Auftritte ergänzen das Programm.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit.
Almut Elsässer

Zur Information:

Anmeldungen/ Rückmeldungen/ Rückfragen bei Almut Elsässer
mail: almut.elsaesser@gmx.de, Telefon: 0176/ 20048447

Lesewettbewerb der Grundschüler

Am 25. Mai 2016 fand in unserem Familienzentrum der Lesewettbewerb der Grundschule statt. Aus jeder Klasse nahmen die drei besten Leser/Leserinnen teil. Alle hatten sich sehr gut vorbereitet und die Entscheidung für den besten Leser/Leserin fiel der Jury, bestehend aus Dr. Martin Taubert, Frau Hannelore Böttcher und Frau Carmen Bräuer, sehr schwer. Jedes Kind präsentierte einen selbst gewählten Text, anschließend musste jeder einen unbekannten Text lesen. Während bei den Mädchen Pferdegeschichten und lustige Alltagsepisoden im Vordergrund standen, waren bei den Jungen Geschichten aus fremden Ländern und Abenteuergeschichten beliebt.

Wir gratulieren den Siegern:

  • Madleen Zänker (1. Klasse)
  • Olivia Kahnt (2. Klasse)
  • Samira Netz (3. Klasse)
  • Max Krämer (4. Klasse)

ganz herzlich!

 

FiZ_Lesewettbewerb_2016_01

„Wahre Geschichtsschreibung?“ oder „Geschichtschreibung als Ware?“

Wir laden alle Leute, die sich für das Thema

„Wahre Geschichtsschreibung?“ oder „Geschichtschreibung als Ware?“

Was ist „historische Wahrheit?“ Und wie halten wir es damit?“

interessieren und sich dazu austauschen wollen

am 10. Juno 2016, Beginn 20.00 Uhr,

in das Familienzentrum Schlöben (FiZ)

in lockerer Runde zur Diskussion ein. Fragen wie:

Was ist „Geschichte“? und Ist „Geschichtsschreibung“ nur deren „Abbildung“?;

„Wahrheit“ und „Lüge“ in der Geschichtsschreibung? Kriterien dafür?;

Ist (bewusstes) Weglassen von (bekannten) Tatsachen schon Lüge?;

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing…“?

wollen wir besprechen.

Martin Taubert führt kurz in das Thema (sechs Thesen) ein. Dann wollen wir dazu unsere Argumente austauschen; gerne auch bei einem Gläschen Wein! Die Veranstaltung wird von Hans-Peter Perschke moderiert.